DGA Award für Danny Boyle
2. Februar 2009Slumdog räumt weiter die Guilds ab: Die Regisseure schließen sich den Produzenten und Schauspielern an und vergeben ihren Preis für die beste Inszenierung 2008 an Danny Boyle. Der kann daneben gleich noch einen Platz frei halten, denn der Directors Guild Award nimmt so gut wie immer den Regie-Oscar vorweg. In den gut 60 Jahren seit Vergabe der DGA Awards stimmten die Preisträger lediglich sechs Mal nicht überein:
2003, Rob Marshall Chicago (DGA), Roman Polanski The Pianist (Oscar)
2001, Ang Lee Tiger Dragon (DGA), Steven Soderbergh Traffic (O)
1995, Ron Howard Apollo 13 (DGA), Mel Gibson Braveheart (O)
1986, St. Spielberg Colour Purple (DGA), Sidney Pollack Out of Africa (O)
1973, Francis Ford Coppola Godfather (DGA), Bob Fosse Cabaret (O)
1969, Anthony Harvey Lion in Winter (DGA), Carol Reed Oliver (O)
Regie-Globe und DGA im Doppelpack sind sogar noch bessere Indikatoren. Einzige Ausnahmen: 1973 und 2001. Und welcher Regisseur hat dieses Jahr den Golden Globe gewonnen? Eben. Bei der Writers Guild wird es nochmal spannend. Es konkurrieren wieder Slumdog Millionaire und Benjamin Button.
