24.3.2003 - "Shame on you, Mr. Bush!" Einige laute Missfallensbekundungen im Auditorium konnten nicht über die großen Sympathien für Michael Moore hinwegtäuschen. Erst Standing Ovations, bei der Dankesrede dann breites Grinsen bei Harrison Ford, anerkennende Mienen bei vielen anderen. Im Anschluss Steve Martin: "It was so sweet backstage, you should have seen it. The Teamsters were helping Michael Moore into the trunk of his limo."

Angeblich soll es auch ein paar Buhrufe bei der Auszeichnung für den deutschen Beitrag als Best Foreign Language Film gegeben haben. Keine grösseren Tumulte hingegen beim Regie-Preis für Roman Polanski. Schon Actor und Screenplay kamen unerwartet, Directing macht The Pianist zur Überraschung des Abends.

Die wichtigste Oscar-Regel formulierte vor Jahren der Drehbuchautor William Golding - immer noch der beste aller Tipps: Nobody knows *anything*! Das war's für diese Saison. Nächstes Update in 9 Monaten.

23.3.2003 - In ein paar Stunden ist es soweit. Durch die deutschen Medien watschelt immer noch die Ente, es seien dieses Jahr keine Stars zur Show eingeladen worden, die sich gegen George Bushs Politik engagieren. Tatsache ist, dass im Lauf der letzten Woche Gastauftritte von Susan Sarandon, Dustin Hoffman und Richard Gere angekündigt wurden.

Es wurde ausserdem darauf hingewiesen, dass die Preisträger ihre 45 Sekunden Redezeit nutzen dürfen, wie sie wollen, ausser sie leiern nur Namen dankenswerter Nobodies herunter. Dann ist spätestens bei der 5. Person Schluss, und das Orchester jagt den Langweiler von der Bühne.

Das wortgewaltigste Statement gegen den Krieg im Irak wäre von Michael Moore zu erwarten. Doch wegen der Sonderregeln in der Kategorie Dokumentarfilm ist sein Auftritt nicht so sicher wie vielfach erwartet. Gegebenenfalls mehr dazu, falls er's wirklich nicht packt. Warten wir's ab.

15.3.2003 - Miramax' Methoden sind, trotz oder wegen ihres Oscar-Erfolges, längst umstritten. Letztes Jahr zB wurde von geschickt lancierter übler Nachrede gegen die Konkurrenz gemunkelt, als es in der Presse plötzlich nicht mehr um A Beautiful Mind als Film ging, sondern um die verheimlichte Homosexualität der real existierenden Hauptperson.

Jetzt ist das Maß voll. Harvey Weinstein, Mr. Miramax, soll Martin Scorsese für Gangs seinen ersten Oscar versprochen haben. Nun lässt er Marty schon seit Wochen durch die Lande touren, von Interviews zu Shows zu Parties, Kreide futtern und Klinken putzen - und womöglich alles für die Katz, wegen eines kleinen Malheurs.

Mehrfach wurde ein Artikel des beliebten Alt-Regisseurs Robert Wise veröffentlicht, in dem dieser die Wahl Scorseses empfiehlt. Leider wurde der Zusatz 'Werbung' vergessen. Ausserdem stellte sich heraus, dass Wise die Lobeshymne nicht ganz eigenständig verfasst, sondern Unterstützung aus dem Hause Miramax erhalten hat. Nun fordern einige Wähler ihre Stimmzettel zur Korrektur zurück.

13.3.2003 - For Your Consideration - so sind meist die Werbeanzeigen überschrieben, mit denen die Produktionsfirmen um die Gunst der Academy-Mitglieder werben. Ende Dezember geht es los, denn bereits eine Nominierung bringt deutlich steigende Besucherzahlen. Ein paar Oscars in wichtigen Kategorien können die umgesetzten Dollars in Erst- und Zweitverwertung eines Films verfünffachen.

Es gab eine Zeit, zu der die grossen Hollywood-Studios Columbia, Fox, Paramount, Warner und Universal die Verleihung unter sich ausmachten. Von den Schauspielern über die Regisseure und Dramaturgen bis zum Kostümbildner waren die Angestellten oft ihre gesamte Laufbahn bei einem Studio unter Vertrag. Zum Wohl ihrer Brötchengeber stimmten sie auch nach ihrer Pensionierung pflichtschuldigst für deren Nominierungen und Kandidaten. Aufwändige Werbekampagnen wären damals Geldverschwendung gewesen.

Doch in letzten zehn Jahren hat sich einiges geändert. Neue, unabhängige Produktions- und Verleihfirmen konnten die traditionelle Spezlwirtschaft kräftig aufmischen. Allen voran: Miramax. Die Nominierung für The Crying Game war 1993 ein erster Erfolg für ihre frische, allerdings oft aufdringliche Werbestrategie. Mit The English Patient räumten sie 1997 zum ersten Mal groß ab. Der grosse Coup gelang Harvey Weinstein und seinen Newcomern dann vor vier Jahren, als sie Shakespeare in Love zum Best Pic Winner pushen konnten und Dreamworks' vermeintlichen Frontrunner Saving Private Ryan auf den zweiten Platz verwiesen.

11.3.2003 - Jeffrey Katzenberg war mal 'ne große Nummer bei Disney. Mit Hits wie The Lion King hatte er das Unternehmen nach langer Krise wieder in die Kinocharts gebracht. Dann wurde er von Disney-Boss Eisner geschasst. Angeblich hat drei Stunden später Steven Spielberg angerufen, um ihm die Gründung eines neuen Studios vorzuschlagen. Gemeinsam mit Musikproduzent David Geffen hoben sie Dreamworks aus der Taufe.

Der kleine Fiesling aus Shrek soll Eisner recht ähnlich sehen - nur eine der Anspielungen auf Katzenbergs ehemaligen Arbeitgeber. Dann staubte Dreamworks auch noch den allerersten Oscar für den besten Animationsfilm ab. Nachdem Disney mit Monsters Inc. den kürzeren zog, schicken sie diesmal zwei Anwärter: Spirited Away und Lilo & Stitch. Das 3er-Gespann ist mit Spirit vertreten.

Nun werben sie wieder mit großformatigen Anzeigen in den Branchenblättern Variety und Hollywood Reporter für ihre Kandidaten. Miramax gilt als Meister in dieser Disziplin, seit sie Dreamworks 1999 den sicher geglaubten Best Pic Oscar wegschnappen konnten. Aber das ist eine andere Geschichte.

10.3.2003 - Two Weeks Notice: Chicago sweeps. Auch die Gilde der amerikanischen Film- und Fernsehschauspieler hat sich für das Musical entschieden: In den Kategorien Best Ensemble (dem Pendant zu Best Picture), sowie weiblicher Haupt- und Nebenrolle - Renee Zellweger und Catherine Zeta-Jones. Bei den Männern konnten sich Daniel Day-Lewis und Christopher Walken über die Anerkennung der Kollegen freuen.

Das bedeutet nicht unbedingt viel für die Oscars, die SAG-Preise waren in den letzten Jahren kein besonders verlässlicher Indikator. Das Ergebnis unterstreicht aber ein weiteres Mal, welche Begeisterung das Singspiel in der kalifornischen Filmszene ausgelöst hat - versteh's wer will. Folgenreicher scheint mir, dass Nicole, Julianne, Meryl und Jack ein bisschen von ihrem wochenlangen Rückenwind verloren haben. Trotz des Razzle-Dazzle um Chicago bleibt es so wenigstens in den Schauspiel-Kategorien spannend.

Übrigens auch bei den Zeichentrickfilmen.
Ich komm drauf zurück.

9.3.2003 - Bowling For Columbine wurde von der Writers Guild of America als bestes Originalskript ausgezeichnet, The Hours als bestes adaptiertes Drehbuch. Seit 1985 stimmt mindestens einer der beiden Preisträger mit dem Oscargewinner der gleichen Kategorie überein, oft beide. Michael Moores Drehbuch ist für die Academy Awards nicht nominiert.

Überraschende Wahl, Adaptation galt geradezu als Meisterskript - wenigstens die Autoren hätten das doch honorieren müssen?! Doch nicht zum ersten Mal bevorzugt die WGA ein gediegenes Stück. Ähnlich letztes Jahr: Gosford Park statt Memento - die Academy sah das genau so, zumal Drehbuch selten an einen Film geht, der nicht auch für Best Pic nominiert ist. Andererseits: Almost Famous war 2001 ebenfalls nicht als bester Film aufgestellt, verlor bei der WGA gegen You Can Count On Me - und holte doch Original Screenplay.

8.3.2003 - Ed Harris ist bereits zum vierten Mal seit 1996 für einen Oscar nominiert. Er ist in Hollywood beliebt, spielt gute Rollen in vielbeachteten Filmen. Und trotzdem wird er wohl wieder enttäuscht nach Hause gehen müssen: Den Gerüchten zufolge machen die beiden Chris den Contest dieses Jahr unter sich aus.

Bei Supporting werden gerne mal ältere Stars bedacht, die noch keinen Goldbengel zuhause stehen haben. Newman hat aber bereits drei, davon zwei ehrenhalber. Walken hat ebenfalls einen. Cooper und Reilly sind beide zum ersten Mal nominiert. Letzterer spielt übrigens in drei der fünf Best Pic Contender mit.

Bei den Ladies hilft vielleicht eine andere Erfahrung vergangener Academy Awards weiter: Oft werden Rollen, die an Bedeutung und Screentime den Protagonisten kaum nachstehen, in der Kategorie Supporting nominiert - mit positiver Auswirkung auf ihre Oscarchancen. Bei Moore und Zeta-Jones wäre das der Fall. Mal abwarten, wen die Screen Actors Guild am Sonntag auszeichnet.

7.3.2003 - Die Schauspiel-Kategorien sind wieder mal sehr schwer zu tippen. Da es hier um Personen im Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit geht, kommen viel mehr Sympathien und äußere Umstände zum Tragen. Da spielt es dann z.B. eine Rolle, wie charmant sich der vermeintliche Preisträger für vorhergegangene Auszeichnungen bedankt, wie viele Talkshows er vorher abklappert und natürlich nicht zuletzt, wie es um das Privatleben bestellt ist.

Neben Klatsch und Tratsch geht es aber durchaus auch um schauspielerische Leistung. Bestimmte Eigenschaften einer Rolle erhöhen erfahrungsgemäß die Chance einer Oscar-Auszeichnung:

Reale Personen

Jennifer Connelly / A Beautiful Mind, Julia Roberts / Erin Brockovich, Marica Gay Harden / Pollock, Judi Dench / Shakespeare In Love, Geoffrey Rush / Shine, Susan Sarandon / Dead Man Walking

Körperliche Einschränkungen,
psychische Auffälligkeiten

Angelina Jolie / Girl, Interrupted, Geoffrey Rush / Shine, Nicolas Cage / Leaving Las Vegas, Tom Hanks / Forrest Gump, Dustin Hoffman / Rain Man

Dialekt oder Akzent

Julia Roberts / Erin Brockovich, Gwyneth Paltrow / Shakespeare In Love, Tom Hanks / Forrest Gump, Anthony Hopkins / Silence of the Lambs

Oft wird der Preis gleichsam für weitere, nicht honorierte, Glanzleistungen verliehen

Denzel Washington, Russel Crowe, Julia Roberts, Michael Caine, Robin Williams, Judi Dench, Jessica Lange

Read my lips: N-I-C-O-L-E. Mehr sog I ned.

6.3.2003 - Weiter mit den Regisseuren: Seit 1980 gab es nur drei Jahre, in denen der Directors Guild Award nicht den Regie-Oscar vorwegnahm. Und ebenfalls nur drei Mal, in denen die Oscars für Directing und Best Pic an unterschiedliche Filme gingen. Beides zuletzt 2001: DGA Ang Lee / Tiger, Dragon - Best Directing Steven Soderbergh / Traffic - Best Picture Gladiator.

Im gleichen Zeitraum stimmten Golden Globes und Academy Awards in der Kategorie Regie zu 2/3 überein. Globes und DGA im Pack sind als Indikatoren beinahe unschlagbar: Fast jeder Regisseur, der diese beiden Preise einheimsen konnte, hat dann auch den Oscar mitgenommen. Ausnahmen: Francis Ford Coppola 1973, Ang Lee 2001. Dieses Jahr gibt es ohnehin keine Übereinstimmung - Globes: Scorsese, DGA: Marshall

Bei den Acting Awards ist diesmal nach allen Regeln einer so gut wie sicher. Morgen mehr.

5.3.2003 - Nur weil die Mitglieder der Academy ihr Geld im Filmgeschäft verdienen, haben sie nicht unbedingt unfehlbare Kenntnisse, was einen erfolgreichen Film ausmacht - geschweige denn einen "guten". Was sie aber einschätzen können ist, wieviel Arbeit und Aufwand in einem Movie steckt. Einer der Gründe, warum eben Titanic gewinnt und nicht The Full Monty.

Es gab erst zwei Best Picture Winners, die kürzer waren als 100 Minuten. In knapp 50% der Fälle macht der längste der fünf Filme das Rennen - Chicago ist dieses Jahr mit 113 Minuten der kürzeste. Comedies und Musicals haben deutlich schlechtere Chancen als Dramas. Klingt eher nach Gangs, Pianist oder LOTR. ABER: Sehr häufig gewinnt der Film mit den meisten Nominierungen. Und mit 70% schafft es der Sieger bei den Awards der Producers Guild auch zum Best Picture. Der Schlüssel für diese Kategorie liegt jedoch bei den Regisseuren: Nur dreimal schaffte es ein Werk, das nicht ebenfalls für directing nominiert war. Morgen mehr.

4.3.2003 - Aus gegebenem Anlass (Hi Sacha!) werde ich in den nächsten Tagen die goldenen Regeln der Oscar-Vorhersage zusammen fassen. Für's Erste empfehle ich einen Blick auf die Zusammensetzung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (links unten).

Die Preisträger werden nicht von einer kleinen Jury ausdiskutiert, sondern von knapp 6000 Leuten per Briefwahl bestimmt. Diese Mitglieder der Academy sind oder waren über einen bestimmten Zeitraum regelmässig im Filmbusiness tätig. Die Mitgliedschaft gilt auf Lebenszeit, der Altersdurchschnitt ist deshalb relativ hoch. Die grösste Gruppe stellen die Schauspieler. So kommt es z.B. immer gut an, wenn ein Darsteller Regie führt, Drehbücher schreibt oder gar unter widrigen Umständen das ganze Projekt vorantreibt - vgl. Kevin Costner / Dances with Wolves, Mel Gibson / Braveheart, Clint Eastwood / Unforgiven.

Scherzhaft heisst es in Hollywood über die Oscars: Je grösser Cast, Crew und Aufwand, umso mehr Nominierungen. Ein weiterer wichtiger Faktor fehlt da noch: die ganze Kohle muss auch wieder reinkommen! Finanzielle Flops werden von der Branche - wen wundert's? - nicht gerne gefeiert. Diese Leute leben von Kino und Film. Kommerz ist da kein Schimpfwort. Doch dazu morgen mehr.

3.3.2003 - Chicago rulez! Directors Guild Award am Samstag, Producers Guild am Sonntag - bei den Screen Actors wird's am kommenden Wochenende nicht viel anders aussehen. Lange her, dass ein Musical derart die Preise abzockt. Zuletzt Mitte der 60er mit My Fair Lady und Sound of Music.

Wenn schon die Regisseure Martin Scorsese die Anerkennung verweigern und lieber einen Newcomer auszeichnen, der bisher nur fürs Fernsehen tätig war, warum nicht auch der Rest der Academy? Best Picture ist ohnehin schon klar. Im Zuge der allgemeinen Begeisterung fallen dann sicher rechts und links noch ein paar andere Kategorien ab. Bin deshalb auch bei Supporting von Moore zu Zeta-Jones geswitched. Jetzt bereits schade, das Ergebnis.

1.3.2003 - Das Rennen geht in die nächste Runde. Am Mittwoch wurden die letzten Stimmzettel zugestellt. Bis 18.3., 5 pm müssen sie zurück an die Wirtschaftsprüfer von PriceWaterhouseCoopers, um für das Endergebnis berücksichtigt zu werden. Die Stimmung der letzten 4 Wochen vor der Oscarshow ist meist entscheidend für das Resultat. Schon oft haben Frontrunner während dieses Zeitraums an Rückhalt verloren, während vermeintliche Aussenseiter stetig an Popularität zulegen konnten - gepushed von Erfolgen bei den Globes, den Awards der British Academy und v.a. der Innungen.

Heute abend z.B. vergibt die Directors Guild ihre Auszeichnungen. Marty Scorsese erhält den Preis für sein Lebenswerk. Aber gewinnt er auch für Gangs? Womöglich hat sich ein Großteil der Regisseure entschlossen, Roman Polanskis Vergangenheit zugunsten seiner Leistungen als Regisseur zu ignorieren. Polanski wurde vor 25 Jahren wegen Vergewaltigung einer 13-Jährigen angeklagt . Er entzog sich der drohenden Gefängnisstrafe durch Flucht nach Paris und war seither nicht mehr in den USA. Im gleichen Jahr war er übrigens das letzte Mal für einen Oscar nominiert: 1978 Tess.

Eigentlich gilt seit Jahrzehnten die Regel: DGA = Oscar für beste Regie = Oscar für bester Film. Doch dieses Jahr könnte es zu einer der seltenen Ausnahmen kommen. Vielleicht bekommt Polanski genügend Stimmen für den DGA, zumal Scorsese bereits den Life Achievement Award erhält. Doch bei der älteren und eher konservativen Oscar-Wählerschaft sieht es schlechter für ihn aus. Scorsese dagegen war mehrfach nominiert, hat aber nie einen Oscar bekommen. Er ist lange überfällig. Gangs gilt zwar wegen der drastischen Gewaltdarstellungen als polarisierend, hat aber genügend Buzz produziert, um einen Großteil der Wählerschaft in eine Vorstellung zu locken - leider keine Selbstverständlichkeit bei allen nominierten Filmen. Für die Auszeichnung "Best Picture" wird es wiederum aller Voraussicht nach nicht reichen, dazu steht Chicago im Moment zu gut da. Möglich wäre natürlich auch, dass sich heute bereits ein Sweep, das große Oscarabräumen, für das Musical abzeichnet, falls Rob Marshall für seine erste Kinoinszenierung den DGA erhält.

10.1.2003 - Here we go again: Rund 6000 Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences haben in der vergangenen Woche die Wahlunterlagen für die erste Runde des Oscarrennens zugestellt bekommen. Die Stimmzettel müssen bis zum 29. Januar, 5 pm, bei PricewaterhouseCoopers eingegangen sein. Das Ergebnis, die Nominierungsliste für die Oscars des Filmjahres 2002, wird am 11. Februar bekannt gegeben. Es folgt die zweite Wahlrunde, bevor am 23. März die große Show steigt - übrigens wieder moderiert von Steve Martin, der vorletztes Jahr sein vielgelobtes Debut gab. In den Wochen vorher stehen wieder einige andere Preisverleihungen an, die in den vergangenen Jahren oft die Favoriten erkennen liessen: Am 19. Januar die Golden Globes, im Anschluss nacheinander die Auszeichnungen der verschiedenen Innungen - die Directors Guild vergibt ihre Awards am 1. März, die Producers Guild am 2., die Writers am 8., sowie die Actors schließlich am 9. März.