2 vgl. Shnayerson 1996, Seidl 1996
3 Eine genaue Darlegung der Gründe müßte sich detailliert mit den in diesem Theoriezweig entwickelten Konzeptionen befassen und damit genau das leisten, was hier unterlassen wird. Stattdessen soll auf mehrere skeptische Einschätzungen verwiesen werden: z.B. Burkart 1995, S.298ff.; Hachmeister 1992; Saxer 1992.
4 Vgl. Winter/Eckert 1990, S.17ff.
23 vgl. Schweikart 1994, S.161
25 Knops bezweifelt anhand einiger Indizien, daß die bürgerlichen Schichten sich anfangs vom Kino völlig ferngehalten haben sollen: "zu zahlreich sind die Berichte von Damen, die incognito, wenn auch halb neugierig - schaudernd, hereinschauten, zu häufig die Klagen der Volksschullehrer über die Verbrecherschulen und die Gutachten der Mediziner über die Gesundheitsschädlichkeit, zu groß die Faszination der vielen Schriftsteller". Er verweist auch darauf, daß sich die meisten Kinos dieser Zeit keineswegs in Arbeitervierteln, sondern eher in traditionellen Vergnügungsvierteln befanden. Das Publikum sei deshalb von Anfang an auch dementsprechend gemischt gewesen. (Knops 1990, S.115ff.)
27 Brinkmöller-Becker 1986, S.38
29 vgl. Brinkmöller-Becker 1986, S.38
34 vgl. Winter/Eckert 1990, S.55ff.
36 Brecht, Berthold: Zur Literatur und Kunst. Gesammelte Werke, Band 18. Frankfurt a.M., S.129. Zit. n. Winter/Eckert 1990, S.60
37 Aktuelle Nachrichten, Wetterprognosen u.ä. Ansagedienste sind ja auch heute noch via Telefon abzurufen.
38 vgl. Winter/Eckert 1990, S.60f.
39 Ein Unterschied, der noch heute die jeweilige Rezeptionssituation kennzeichnet (vgl. 4.2.1.)
41 Goebbels soll engagiert, aber vergeblich, nach einem "deutschen Eisenstein" gesucht haben (vgl. Monaco 1995, S.302).
43 in Lazarsfelds bekannter Studie "The People's Choice" (vgl. 3.1.2.)
45 vgl. z.B. die Ergebnisse einer Untersuchung des Motion Pictures Research Bureau aus dem Jahr 1943 (in Handel 1950, S.113f.)
46 Brinkmöller-Becker 1986, S.41
47 Eine interessante historische Gegenüberstellung der parallelen Entwicklungen von Kino und Fernsehen liefert Zielinski (1989, S.30-37)
49 vgl. Winter/Eckert 1990, S.86f.
53 vgl. Winter/Eckert 1990, S.112; Flichy 1994 zeigt, daß auch die Ursprünge der EDV schon seit den dreißiger Jahren eng mit der Entwicklung der anderen audiovisuellen Medien verknüpft war.
54 Zu Angebot, Struktur und sozialen Auswirkungen des Internet vgl. Hinner 1995.
57 Matthes 1978, S.13 - Hervorhebung im Original
59 Lindenberg/Wippler 1978, S.220
61 Lindenberg/Wippler 1978, S.220
64 Lindenberg/Wippler 1978, S.219
65 Klinkmann, Norbert. Unveröffentlichtes Arbeitspapier. Zitiert nach: Matthes 1978, S.20
70 Zwischen "Theorien", "theoretischen Ansätzen" etc. wird hier im folgenden nicht weiter unterschieden; es wird jedoch darauf hingewiesen, wenn bestimmte Ansätzen explizit nicht als Theorien, sondern z.B. als Forschungspraxis verstanden werden wollen.
71 Gemeint ist also nicht der "rezipienten-orientierte Ansatz in der Medienforschung" wie er von Herta Sturm postuliert wurde (Sturm, Herta: Der rezipienten-orientierte Ansatz in der Medienforschung. In: Publizistik 1-2/1982, S.89-97). Jener wäre noch nicht einmal eindeutig hier zuzuordnen, sondern eher unter Punkt 3.3. Angesichts seiner psychologischen Ausrichtung und seltenen Erwähnung in der soziologischen Literatur, wird er in dieser Arbeit jedoch keine weitere Beachtung finden.
72 Vgl. z.B. McQuail/Windahl 1993
77 Sie knüpfen hier an den zentralen Gedanken in Benjamins " Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" (Benjamin 1963) an (vgl. 3.1.2.)
82 Horkheimer/Adorno 1969, S.117
87 Kausch 1988 zeigt, daß Adorno in einigen Veröffentlichungen auch schon früher hinsichtlich der Unausweichlichkeit der Manipulation und der (un-)möglichen Fruchtbarkeit von Medienpädagogik Widersprüchliches äußerte (v.a. S. 200ff.).
90 vgl. zu Geschichte und Entwicklung der "Frankfurter Schule" und ihrer verschiedenen Strömungen die detaillierte Darstellung bei Wiggershaus 1986.
95 Ganz ähnliche Gedanken formulierte Bert Brecht in seiner "Radiotheorie" (vgl. 2.1.2.).
98 Benjamin zit. nach Kausch 1988, S.192
102 Horkheimer/Adorno 1969, S.119
104 vgl. z.B. Peterson/Thurstone 1933
105 Kenntnisreiche Einblicke in die Meinungsverschiedenheiten zwischen Lazarsfeld und Adorno gewährt Kausch 1988, v.a. S.34ff.
107 Vgl. z.B. Neuber 1993, S.35f.
112 DeFleur (1966) gibt einen guten Überblick über die Wurzeln der Theorie der Massengesellschaft bei frühen Soziologen wie Comte, Spencer, Durkheim, Spencer und Tönnies (S.97ff.)
114 Lasswell 1948, S.37. Schenk 1987b betont, Lasswell habe mit dieser Formel nicht nur das Programm der klassischen Wirkungsforschung abgegrenzt, sondern auch bereits den "empirischen Forschungsstrang der sich zu etablieren beginnenden ,Massenkommunikationsforschung' in die Teilbereiche Kommunikator-, Inhalts-, Medien-, Publikums- und Wirkungsforschung" aufgespalten (Schenk 1987b, S.4), tatsächlich aber wendet sich Lasswell nur eine Seite weiter gegen eine Aufspaltung des Kommunikationsakts, will ihn statt dessen als sozialen Gesamtprozeß betrachten.
117 Brettschneider 1994, S.211
118 Ganz abgesehen von der Frage, was denn mit der Realität genau gemeint ist.
120 vgl. im folgenden Kunczik 1994, S.53ff., sowie Prokop 1995, S.361ff.
126 Allerdings mit immer wieder unterschiedlichen Quellenangaben; vgl. z.B. Merten 1984, S.66; Morley 1995, S.299
127 vgl. Schenk 1987, S.379ff., sowie Burkart 1995, S.213
128 Ayaß 1993 zeigt den langen, von Rückschlägen gezeichneten Weg hin zu den rezipientenorientierten Modellen.
129 vgl. Charlton/Neumann-Braun 1992, S.45
132 vgl. McQuail/Windahl 1993, S.134
134 vgl. Katz et al. 1974, S.21f.; Renckstorf 1977, S.15f; sowie Merten 1984, S.66
135 vgl. Merten 1984, S.66; Ronge stellt detailliert dar, daß U+G genaugenommen nicht als theoretischer Ansatz, sondern als empirische Hypothese betrachtet werden muß (Ronge 1984, S.74f.)
143 vgl. Burkart 1995, S.224f.
146 vgl. Renckstorf 1989, S.327
147 vgl. Renckstorf 1977, 1989
152 Renckstorf/Windahl 1992, S.185f.
154 vgl. McQuail/Windahl 1993, S.144
157 vgl. z.B. Krotz 1992, 1995a; Winter 1992, 1995; Mikos 1994; Bachmair 1996
158 vgl. Jensen/Rosengren 1990, S.212f.
166 vgl. Morley 1992, S.116ff.
171 McQuail/Windahl 1993, S.143
173 Das Struktur- und Prozeßmodell wurde z.B. im Rahmen des Freiburger SFB 321 "Übergänge und Spannungsfelder zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit" von einem Team aus Soziologen und Pädagogen entwickelt.
175 vgl. z.B. Charlton/Neumann 1990b
177 wie z.B. auch in Charlton/Neumann-Braun 1992, S.67ff. bzw. 75ff.
178 Baacke/Sander/Vollbrecht 1990a, 1990b
181 Charlton/Neumann-Braun 1992, S.68
182 Baacke/Sander/Vollbrecht 1990a
183 vgl. Baacke/Sander/Vollbrecht 1990b, S.7ff.
184 Charlton/Neumann-Braun 1992, S.69
185 Baacke/Sander/Vollbrecht 1990b, S.126
187 Charlton/Neumann-Braun 1992, S.71
188 Baacke/ Sander/Vollbrecht 1990a, S. 17.
190 Charlton/Neumann 1990, S.26
192 ebd. - Hervorhebung im Original
193 Charlton/Neumann-Braun 1992, S.81
194 Charlton/Neumann 1990b, S.30
195 Charlton/Neumann-Braun 1992, S.82
196 Charlton/Neumann 1990b, S.30
197 ebd., S.82 - Hervorhebung im Original
198 Charlton/Neumann-Braun 1992, S.83 - Hervorhebungen im Original
201 Zur Illustration wird z.B. eine Mutter genannt, die sich zu ihrem Kind vor den Fernsehapparat setzt, um Nähe herzustellen, nicht weil sie das Programm interessiert.
202 Charlton/Neumann-Braun 1992, S.84
205 vgl. Charlton/Neumann-Braun 1992, S.100
223 Winter 1992, S.59; Winter/Eckert 1990, S.74
226 vgl. Brinkmöller-Becker 1986, vor allem S.483ff.; Henseler 1987, S.83ff.
227 Brinkmöller-Becker 1986, S.484
230 Brinkmöller-Becker 1986, S.488
233 vgl. Brinkmöller-Becker 1986, S.421
235 vgl. Goffman 1977, S.279ff.
243 Brinkmöller-Becker 1986, S.486
245 vgl. Winter/Eckert 1990, S.86
250 ebd. - Hervorhebung im Original
251 ebd., S.14 - Hervorhebung im Original
256 vgl. Opaschowski 1995, S.16
259 vgl. Holly/Püschel 1993, vor allem die Artikel der beiden Herausgeber und den Beitrag von Mingot, die verbale Aktivitäten und Fernsehrezeption in der Gruppe analysieren.
260 Die Ablenkung durch den verbalen Austausch mit anderen über das Fernseh- (oder Video-) Geschehen ist in dieser Hinsicht sicher konstruktiver als eine Unkonzentriertheit beim alleinigen Fernsehen, wenn z.B. nebenher gekocht oder gebügelt wird.
264 Helmers (1995, S.44) zeigt, wie sich schon jetzt die nutzungsoffenen Strukturen des Internet angesichts einer großen Zahl neuer Benutzergruppen verändert
265 Liessmann, Konrad Paul: Raststätten an der Datenautobahn. Perspektiven der Informationsgesellschaft. Vortrag am 14. Österreichischen PR-Tag am 10. November 1994 in Wien. Unveröffentlichtes Manuskript, S.6. Zitiert nach Burkart 1994, S.349
268 vgl. z.B. Jäckel 1995, S.463ff.
276 vgl. Spinner 1968, S.47ff.
Gliederung
Literaturverzeichnis