Kategorie 'Unterwegs'
Programm für Berlin
So, jetzt aber flott! Abflug nach Berlin in anderthalb Stunden. Endlich wieder. Das letzte Mal ist bestimmt zwei Monate her. Muss unbedingt nochmal zu meiner Neuentdeckung, dem chinesischsten chinesischen Restaurant, in dem ich jemals war. Und das sind schon ein paar. In diversen Chinatowns. Nie in China allerdings. Da soll das Good Friends aber ganz nah ran kommen. Ob ich mich diesmal an die Pansen oder die Hühnerkrallen traue, bin ich mir noch nicht sicher, zumal ich zur Zeit kein Fleisch esse. Aber es gibt bestimmt auch irgendnen krassen Fisch. Davor: Hotel Kaiser. Sehr empfehlenswertes Hotel in Charlottenburg. Danach: Dussmann, wie immer halt. Und abends in die TV-Akademie zu einer Diskussion mit Martin Rauhaus, dem Autor von Dr. Molly und Karl. Samstag/Sonntag: Comedy-Kurs, auch dort.
48 Stunden Berlin
In den letzten Monaten war ich ja häufiger in unserem schönen Hauptstadt-Moloch zu Besuch, aber neben Berlinale oder TV-Akademie war irgendwie nie Zeit für das typische Touri-Programm. Deshalb diesmal: Power Sightseeing!
Freitag Abend ging es gleich mal los mit einer Rundfahrt auf Spree und Landwehrkanal. Wird von einigen Reedereien angeboten. Wir haben uns von der Stern- und Kreisschiffahrt einmal ums Zentrum schippern lassen. Dauert knapp vier Stunden. Vom Reichstagsufer an der Friedrichstraße aus geht es an der Museumsinsel und dem Berliner Dom vorbei zum Nikolaiviertel, durch Kreuzberg Richtung Potsdamer Platz und über Schwangere Auster und Regierungsviertel zurück zum Ausgangspunkt. Dazu zwei, drei Berliner Weiße und ein gutes Menü (Tomatensuppe, Schweinemedaillons, Dessert). Gerade bei Regen sehr empfehlenswert – kannste sonst außer Kino oder Theater ohnehin nicht viel machen.
Da das Hotel (Gendarm, Mitte, sehr zufrieden) nur zwei Blocks vom Checkpoint Charlie entfernt war, ging im dortigen Museum die Samstags-Tour los. War vorher noch nie dort. Lohnt sich sehr. Fortsetzung »
Wien
Nach zwei Wochen auf dem Balkan kam uns Wien fast schon wie zuhause vor: Man kann mit Euro bezahlen, die Schrift lesen – und sogar verstehen. Großteils zumindest. Kleiner Brauner, Verlängerter, Melange? Egal, im Café Sacher sind sie alle gut und stark. Die Torte allerdings: völlig überschätzt. Die ganze Stadt ist bereits im EM-Fieber. Wir hatten mit unserer Sightseeing Tour noch Glück. Viele Straßen und Parks sind ab heute gesperrt. Einige hoffen bis zuletzt auf einen Wiedergänger des tapferen Prinz Eugen, der die anstürmenden Vandalen vor der Stadt zurückschlägt. Blöd, wenn man sie selbst eingeladen hat. Berlin hat angeblich wertvolle Tipps und polizeiliche Verstärkung geschickt. Das FBI auch. Die mischen mittlerweile überall mit. Nach einer ausführlichen Tour durch die schöne aber überfüllte Innenstadt waren wir abends noch beim Heurigen: Eine Stunde Touri-Schnellabfüllung bei Schrammelmusik. War trotzdem lustig, der Wein macht’s möglich.
Bratislava
Nette Kleinstadt mit historischem Zentrum, viele Cafés und Kneipen. Durchschnittsalter 34, besonders abends fällt das auf. Mehrere Gruppen von Engländern in Frauenkleidern, die bei gutem, günstigem Bier Junggesellenabschied feiern.
Budapest Reloaded
Immer wieder sensationell: Auf der Donau durch das nächtlich erleuchtete Budapest gleiten. Enorm beglückend. Könnte ich jeden Abend machen.

